Raum schaffen – Ruhe finden

Es sind nun bald acht Wochen in denen ich nahezu täglich Yoga übe. Morgens ist es das erste nach dem Aufstehen, Yogaklamotten anziehen, Matte ausrollen und los geht es. Einige Aufwärmübungen, 5 x Sonnengruß, eine Reihe Asanas und Pranayama und zum Abschluss eine Meditation. Dann in den Tag, der nicht viel anders abläuft, wie meine früheren Tage … oder doch?

Zuerst nicht. Da ging es normal weiter. Doch nach ungefähr drei Wochen schlichen sich leichte Veränderungen ein. Erst einmal nichts gravierendes. Ich wurde ruhiger und ich wurde ungnädiger, wenn meine Yogastunde durch äußere Umstände, wie frühe Termine, bedroht wurde. Dann bemerkte ich, dass ich weniger Hunger hatte. Auch nicht mehr nur aus Langeweile oder so naschte. Die neuste Entwicklung, ich brauchte mehr Raum. Gestern habe ich mein Zimmer ausgemistet und umgeräumt. Nun ist in der Mitte des Raumes genug Platz zum yogieren und es geht weiter. Ich brauche Raum. Innerlich und äußerlich.