Ins Gleichgewicht kommen

Bevor ich mit dem Yoga begann hatte ich Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht. Ich war so wackelig, dass ich mich nicht einmal mehr aufs Fahrrad traute. Als ich mit Yoga begann habe ich mir, gleich nach den Ischiasübungen, Asanas gesucht, die in Sachen Balance förderlich sind. Wie der Baum, dort auf dem Foto. Anfangs konnte ich kaum zehn Sekunden auf einem Bein stehen, mittlerweile schaffe ich eine ganze Minute und aufs Rad traue ich mich auch wieder.

Ich bin selber erstaunt, welche Fortschritte ich in der kurzen Zeit gemacht habe.

Körperwahrnehmung

Vom Kopf her weiß ich natürlich, dass sich 140 kg nicht gerade vorteilhaft auch 1,65 verteilen lassen, aber ich kriege immer einen Schreck, wenn ich Ganzkörperfotos von mir sehe. Ich habe lange überlegt, ob ich das Bild in den Blog stelle, schon alleine, wegen des freizügigen Dekolletés, habe mich aber denn doch dafür entschieden. Das komische ist, dass ich mich gar nicht so fett fühle, sicher bei manchen Übungen sind mir Bauch und Busen im Weg, irgendwas ist ja immer, aber im Großen und Ganzen bin ich recht beweglich. Ach ja, ich sitze hier ja fast im richtigen Schneidersitz. Das sah vor fünf Wochen noch ganz anders aus, damals konnte ich die Beine noch nicht so verkreuzen.

Immer mit dabei, Suka. Wenn ich die Yogamatte ausrolle, dann legt sie sich dazu und manchmal versucht sie sogar mit zu turnen.

Aber zurück zu meinem fetten Körper. Will ich eigentlich abnehmen? Ja, irgendwie schon, aber nicht um jeden Preis. Seit einigen Jahren habe ich zumindest nicht mehr zugenommen und habe mich an regelmäßige Mahlzeiten gewöhnt. Ein gewaltiger Fortschritt. Nun warte ich mal ab, ob mit dem Yoga auch mehr Spaß an anderen Bewegungen kommt.